wallgraben theater moderne unterhaltung drama

Wir sind keine Barbaren

von Philipp Löhle

zur Spielzeiteröffnung 2015/16;
Premiere 09. Oktober 2015

Zwei Pärchen, Paradebeispiel unserer modernen Wohlstands­gesellschaft, stehen einem schier unlösbaren Problem gegenüber: dem „Flüchtling“ vor der eigenen Haustür – doch ist er überhaupt ein richtiger Flüchtling? Ein schwarzer, brauner oder gelber? Und wenn ja, woher? Und was will der? Einen Sprachkurs? Eine heiße Dusche? Endlich auch mal Ultra High Definition – Fernsehen gucken?

Regie: Peter W. Hermanns
Mit: Otto Beckmann, Matthias Happach, Elisabeth Kreßler, Katharina Rauenbusch 

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Frohe Feste

Weihnachtskomödie von Alan Ayckbourn, Premiere 11. Dezember 2015

Drei aufeinanderfolgende Jahre treffen sich am Heiligabend drei Paare, um miteinander das Fest der Liebe und Besinnlichkeit zu begehen:
Mit „der perfekten“ Weihnachtsfeier hofft Geschäftsmann Sidney, Eindruck zu schinden und Geld für ein Projekt locker zu machen. Der eigene Übereifer und die Putzsucht seiner Frau Jane bringen den Plan jedoch erheblich in Gefahr. Ein Jahr verstreicht und das Architektenehepaar Eva und Geoffrey Jackson lädt ein.
 
Regie: Benjamin Hille
Mit: Achim Barrenstein / Sybille Denker / Regine Effinger / Matthias Happach / Natalia Herrera / Dietmar Kwoka 
 

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Woyzeck

nach Georg Büchner, Premiere 11. März 2016

„Jeder Mensch ist ein Abgrund, schwindelt einen, sieht man hinab.“ - Woyzeck


Bekannt ist die Geschichte des einfachen Soldaten Franz Woyzeck: wenig Geld, viel Arbeit, noch mehr Probleme. Er hat ein Kind mit seiner Geliebten Marie – um sie zu ernähren, wird Woyzeck Versuchsperson für dubiose medizinische Experimente: er darf sich nur noch von Erbsen ernähren, wovon er vermutlich Halluzinationen bekommt. Als er erfährt, dass Marie eine Affäre mit einem Major hat, ist sein letzter Halt im Leben auch dahin. Innere Stimmen befehlen ihm, Marie zu töten.

Weggesperrt ist er auf sich selbst zurückgeworfen. Genau da beginnt der Theaterabend in Hans Poeschls Neubearbeitung des modernen Klassikers.

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Frau Müller muss weg

Komödie von Lutz Hübner, Wiederaufnahme 27. Mai 2016

"Elternabende: Drama par excellence - Kabinettstückchen situativer Moral, Sprechdiarrhö, Wutausbrüche… als Live Erlebnis ein Albtraum, als theatralisches Material ein Leckerbissen." (Lutz Hübner)

Inhalt

Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere: Am Schuljahresende wird sich zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht.

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"EVENT"

von John Clancy, Wiederaufnahme November 2015

„EVENT“ ist ein komischer, gleichzeitig zutiefst irritierender Monolog über die merkwürdige Veranstaltung, die wir „Theater“ nennen – und eine brillante Meditation über das, was uns die Bühne über unser Leben zu erzählen hat.

Mit: Hans Poeschl

 

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Und jetzt: die Welt! - Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen

von Sibylle Berg, Premiere 6. Februar 2016

Sie sind klug, gut ausgebildet und leben in prekären Verhältnissen, weil auch das x-te Praktikum kein Geld bringt. Sie verkaufen selbstgekochte Drogen im Internet, schreiben Mode-Blogs und steigern den Marktwert ihres Körpers im Fitnessstudio, obwohl sie den Markt verachten. Sie kommunizieren per Skype, SMS, Chat oder Telefon, und doch bleibt da ein Gefühl von überwältigender Einsamkeit.

UA: 23.11.2013 Maxim Gorki Theater, Berlin, in Kooperation mit dem jungen theater basel


Es spielen: Camilla Kallfaß / Elisabeth Kreßler / Katharina Rauenbusch

Regie: Sahar Amini
Regieassistenz: Maya Renkewitz
Kostüme: Josefine Paula Adrion

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Gift. Eine Ehegeschichte

von Lot Vekemans, Premiere NEU 30. April 2016

Originaltitel: Gif
 
UA: 18.12.2009, NT Gent
DE: 02.06.2011 Gastspiel des NT Gent, Schauspiel Köln
 
Regie: Christian Lugerth
Mit: Regine Effinger / Hans Poeschl
 
Das Drama „Gift“ von Lot Vekemans ist ein berührendes Stück über die Suche zweier Menschen nach der Möglichkeit, die Vergangenheit zu akzeptieren, in gemeinsamer Erinnerung Ruhe zu finden und Vertrautes wieder zuzulassen. Dabei lässt das Stück selbst in der tiefsten Tragik des Lebens auch komischen Momenten Raum.
 

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Öffnungszeiten Theaterkasse

Mo - Fr: 10.00 - 13.00 Uhr, Sa: 10.00 - 18.00 Uhr, sowie zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn

Tel. Kartenreservierung 0761 / 2 56 56
Online-Tickets 
(über Reservix)