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Ullo von Peinen - "Schien der Mond?"

Ullo von Peinen - "Schien der Mond?"

Eine Nachtgeschichte aus „Tynset“ von Wolfgang Hildesheimer

Sonntag, 7. Mai 2017, 20 Uhr

Ein „Winterbett“ und ein „Sommerbett“. Zwischen diesen beiden entspinnt sich der nächtliche Monolog eines alternden Nichtschläfers. 

Im einen betätigt er sich als telefonbuchlesender Anrufer klingender Namen, ein Netzwerk dunkler Machenschaften aufdeckend, doch der Anrufer wird selbst zum Gejagten... Schließlich bevölkert er das andere, sein geliebtes Sommerbett, mit einer illustren Gasthausgesellschaft im Jahre 1522...

„[...] „Tynset“ wird hier neu entdeckt. [...] wie Ullo von Peinen diese Pestfuge mit ihrer erbarmungslosen Dramaturgie, mit ihren Akteuren, Solo- und Ensembleszenen, mit ihren Elementen von Gleichzeitigkeit und Nachzeitigkeit als genau abgezirkelten Totentanz imaginiert – dies allein ist eine Meisterleistung szenischen Vergegenwärtigens. Stimmführung und musikalische Logik der Fuge, ein Film aus Worten, ein tödliches Drama von ungeheurer Wucht und Komik [...] Hildesheimers grandiose Sprachkunst wird hier zum Ereignis.“

(Badische Zeitung, 2015)

SchienDerMond1993Ullo von Peinen bearbeitete dieses virtuose Sprachspiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion bereits 1993 für das Theater Freiburg. Dafür fügte er zwei Erzählbögen aus Hildesheimers grandiosem Monolog „Tynset“ – 1966 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet – zu einer Nachtgeschichte. – Nach 22 Jahren begegnet er diesem Text neu, der für ihn nichts von seiner Faszination verloren hat – im Gegenteil.

Bad. Zeitung 1993: „... ein Stuhl, ein Tisch, ein altmodisches Telefon - sie sind nichts als Requisiten in einem Stück, das nur einen Hauptdarsteller kennt: die Sprache. Und diese scheint dem Schauspieler Ullo von Peinen wie eine zweite Haut gewachsen zu sein. Er trifft den Ton, die Melodie dieses Themas mit Variationen, das sich gelegentlich zur Fuge verdichtet ... leise und präzise, subtil und glasklar.“



VON & MIT Ullo von Peinen

Sonntag, 7. Mai 2017, 20 Uhr

 

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